Prognosemärkte werden eingesetzt, um Erwartungen von möglichst vielen Teilnehmern an künftige Ereignisse vorherzusagen. Durch die Nutzung eines Marktmechanismus werden Ereignisse als Aktien gehandelt und je nach Erwartung von jedem Teilnehmer ge- bzw. verkauft. Dabei bildet sich eine Aktienkursentwicklung, die sich als Eintrittswahrscheinlichkeit eines zukünftigen Ereignisses interpretieren lässt. Sobald das Ereignis eingetreten ist, werden die entsprechenden Aktien anhand des beobachtbaren Ereignisses an die Händler ausbezahlt, die diese Aktien in ihrem Portfolio besitzen, und anschließend vom Markt genommen. Damit können Händler, die frühzeitig ihre Erwartungen im Markt umsetzen, ihren Portfoliowert steigern und attraktive Preise gewinnen.
Jeder der fünf handelbaren Konjunkturindikatoren wird durch eine
Aktie repräsentiert. Der endgültige Wert des Indikators wird
durch den tatsächlichen Wert zum Veröffentlichungszeitpunkt
festgelegt. Die tatsächlichen Werte werden vom Statistischen Bundesamt
bekannt gegeben. Dabei sind stets die Erstveröffentlichungen
maßgeblich also vorläufige Veröffentlichungen, ohne
Revisionen. Die Veröffentlichungszeitpunkte für die Indikatoren
unterscheiden sich. Die Aktien werden im Vergleich zur jeweiligen
Vorperiode gehandelt, die zu einem Kurs von 100 bewertet wird. Die Aktienpreise werden mit dem
Faktor 10 skaliert, damit auch geringfügige Veränderungen besser gehandelt
werden können. Ein Kurs von 130 spiegelt eine Steigerung zur Vorperiode von 3% wieder.
Analog entspricht ein Kurs von 90 der Vorhersage eines Rückgangs
um 1% gegenüber der Vorperiode. Bei der Zahl der Arbeitslosen wird nicht die
Veränderung, sondern die absolute Zahl im jeweiligen Monat gehandelt. Diese Zahl wird
in der Prognosebörse wie folgt abgebildet:
Handelspreis = (Zahl der Arbeitslosen /100.000) + 100
133 = 3,3 Mio. / 100.000 + 100
Diese Transformation ist notwendig, damit der Handelskurs in etwa im Bereich der
anderen Indikatoren liegt. Somit werden bestimmte Effekte beim Handel deutlich unterschiedlicher
Kurse ausgeschlossen.
Als Händler können Sie attraktive Preise gewinnen, indem Sie Aktien für weniger als den von Ihnen geschätzten Endwert kaufen oder für mehr als den von Ihnen geschätzten Endwert verkaufen. Es gilt somit dasselbe Prinzip wie bei realen Aktienbörsen: Kaufe billig, verkaufe teuer!
Die Anmeldung an der Handelsblatt Prognosebörse ist schnell und kostenlos.
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und melden Sie sich an. Als Grundausstattung erhalten Sie 100.000 EIX€
und 1000 Aktien jedes Indikators.
Wenn Sie später ins Spiel einsteigen, erhalten Sie zusätzlich zur Grundausstattung, den Wert der ausbezahlten Aktien gutgeschrieben.
Dies gewährt auch Neueinsteigern eine gute Chance in der Rangliste weit nach vorne zu kommen.
Besitzer eines iPhones können die EIX-Market-App kostenlos im App Store laden. In Kürze wird die EIX-Mobile-App als Universal App für iPhone und iPad erscheinen.
Eine App für Android-basierte Geräte ist in Google Play verfügbar.
Es stehen Ihnen grundsätzlich zwei Möglichkeiten zum Handel bereit: Kaufen und Verkaufen. Indem Sie Anteile eines Indikators kaufen, verleihen Sie der Einschätzung Ausdruck, dass der endgültige Wert des Indikators zum Auszahlungszeitpunkt höher sein wird als der heutige Preis. Wenn Sie Recht behalten, erhöhen Sie Ihren Portfoliowert, da Sie günstiger gekauft haben, als ausgezahlt wird. Wenn Sie falsch lagen und der endgültige Wert unterhalb ihres Kaufpreises liegt, haben Sie einen Verlust gemacht.
Wenn Sie eine Order aus irgendwelchen Gründen (beispielsweise aufgrund eines Tippfehlers) widerrufen möchten, können Sie dies durch einen Klick auf Meine Transaktionen in der Ansicht Depot tun. Sie können selbstverständlich allerdings nur Orders rückgängig machen, die noch nicht ausgeführt wurden!
Haben Sie sich verspekuliert und möchten herausfinden was schief gelaufen ist? Ihr Konto protokolliert alle ihre Handlungen. Sie können sie einsehen unter Meine Transaktionen:
Sie können die Preisentwicklung für alle Aktien einsehen. Für diesen Zweck klicken Sie bitte auf den Chart-Button im Menüpunkt Handeln.
Sie können eine übersicht über alle offenen Orders für einer bestimmten Aktie erhalten ("Orderbuch"). Fortgeschrittene Händler möchten ein Orderbuch einsehen, um über- oder unterbewertete Orders anderer Händler zu erkennen und zu ihrem Vorteil zu nutzen. Um sich das Orderbuch einer bestimmten Aktie anzeigen zu lassen, klicken Sie bitte auf die Aktie im Menüpunkt Handeln.
Um sich eine fundierte Meinung darüber zu bilden, ob der aktuelle Preis Ihren Erwartungen entspricht, möchten Sie möglicherweise mehr Informationen über die zugrundeliegende Aktie bekommen. Für diesen Zweck wurde eine Auswahl an relevanten Links zu informativen Quellen gesammelt. Diese Links finden Sie in im Menüpunkt Handeln in der jeweiligen Ansicht der Indikatoren.
Ein Rechenbeispiel verdeutlicht Ihnen nochmals, welche Handelsstrategien Sie verwenden können: Zu Beginn des Quartals Q1/2010 kaufen Sie eine BIP Aktie zum aktuellen Marktpreis von 80 Geldeinheiten. Zu diesem Zeitpunkt geht der Markt davon aus, dass zum Ende des 1. Quartals 2010 (Q1/2010) das BIP um 2% sinkt. Der Marktpreis weist einen Skalierungsfaktor von 10 auf, um bei geringen Schwankungen des BIP detailliertere Kurse zu handeln und damit höhere Gewinnchancen zu unterstützen. Bis kurz vor der Veröffentlichung der Konjunkturindikatoren durch das Statistische Bundesamt, können Sie beliebig weitere Käufe und Verkäufe tätigen. Am Tag der Veröffentlichung des Statistischen Bundesamts werden alle von Ihnen gehaltenen Q1/2010 Aktien ausgezahlt. Ist das BIP tatsächlich um 5% gestiegen, so wird Ihre Aktie zu 100 + 50 (5% x Skalierungsfaktor 10) = 150 zurückgezahlt, Sie haben einen Gewinn von 150 - 80 = 70 pro gehaltene Aktie realisiert. Ist das BIP hingegen um 3 % gefallen, so wird Ihre Q1/2010 BIP Aktie zu 100 – 30 = 70 ausgezahlt. Ihr Gewinn beträgt 80 - 70 = -10, Sie haben also einen Verlust von 10 realisiert.
Wie Sie sehen geht es darum, die Preise der Aktien realistisch einzuschätzen, wie Sie denken, dass der tatsächliche Endwert bei der Veröffentlichung sein wird, worauf die Auszahlung beruht. Auf dieser Basis setzen Sie Ihre Kauf- und Verkaufsaufträge. Es geht nicht darum, die Preise einfach nur in die Höhe zu treiben, da die anderen Händler dies recht schnell bemerken und dagegenhandeln werden. Das kann unter Umständen ein Verlust für Sie bedeuten.
In der Handelsblatt Prognosebörse dient virtuelles Geld (EIX€) als Währung. Wenn Sie der Prognosebörse beitreten, erhalten Sie 100.000 EIX€. Ihre Aufgabe besteht darin, dieses virtuelle Vermögen auf der Prognosebörse anzulegen und den Wert ihres Kontos zu steigern.
Die nächsten Veröffentlichungsdaten der Indikatoren werden im Folgenden aufgelistet. Sie richten sich nach den Veröffentlichungszeitpunkten der entsprechenden Indikatoren des Statistischen Bundesamtes sowie der Bundesagentur für Arbeit. Der Börsenhandel wird jeweils kurze Zeit vor der Veröffentlichung des jeweiligen Indikators eingestellt, damit nach der Veröffentlichung die Auszahlung vorgenommen werden kann. Gleichzeitig wird eine neue Handelsperiode in der Zukunft eröffnet.
Die Handelbarkeit des jeweiligen Indikators endet in der Nacht vor dem Auszahlungstag. Am Auszahlungstag werden die Aktien entsprechend ihres tatsächlichen Wertes ausbezahlt. In der Zeit zwischen Handelsschluß und Auszahlung werden die nicht mehr handelbaren Aktien, die ausgezahlt werden sollen, nicht im Ranking berücksichtigt. Somit ist das Ranking in dieser Zeit nicht aussagekräftig. Nach der Auszahlung wird das Ranking wieder korrekt angezeigt.
Wenn beispielsweise das BIP um 5% gegenüber der Vorperiode gestiegen ist, wird die Aktie zu einem Preis von 105 Geldeinheiten ausgezahlt. Das Prognosefenster springt um einen Zeitraum nach vorne, so dass die ausgelaufene Aktie vom Markt genommen wird und dafür eine neue hinzugenommen wird.
Die tatsächlichen Werte veröffentlicht das Statistische Bundesamt. Diese Veröffentlichungen können auf den folgenden Seiten recherchiert werden:
Insider Handel: Mitglieder des Statistischen Bundesamtes und Mitglieder von Ministerien sowie deren Angehörige sind vom Handel ausgeschlossen.
Die Handelsblatt Prognosebörse definiert Marktmanipulation als jegliches
Aktiv werden, das den Marktpreis einer Aktie oder jede andere
Marktinformation künstlich beeinflusst. Hierzu läuft auf der
Prognosebörse eine Software zur Marktaufsicht.
Marktmanipulation beinhaltet, ist jedoch nicht beschränkt auf:
Bei Manipulationsversuchen wird das Konto des betreffenden Teilnehmers gesperrt!
Ihr Portfoliowert ist das Maß Ihres Erfolges. Die erfolgreichsten Händler haben den höchsten Portfoliowert. Um Ihren Portfoliowert gegenüber den anderen Teilnehmern weiter zu erhöhen, sollten Sie sobald Sie relevante Informationen über die künftige wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland (beispielsweise aus Nachrichtensendungen, Zeitungen oder Onlineangeboten) haben, diese in der Prognosebörse abbilden und keine Gelegenheit verpassen, Ihre Gewinnchancen zu erhöhen. Nicht angelegtes Geld auf ihrem Konto verbleibt dort unverzinst.
Um ihr Portfolio-Konto zu überprüfen, wählen Sie Depot im Menü aus. Ihr aktuelles Kontoguthaben und ihr Depot werden dort angezeigt.
Im Ranking werden alle Teilnehmer entsprechend ihres Portfoliowertes angezeigt. So können Sie sehen, wie Sie im Vergleich zur Konkurrenz abschneiden.
Der EIX-Score ergibt sich aus der Summe der EIX-Scores aller ausgeführten Transaktion.
Der EIX-Score einer Transaktion ergibt sich:
EIX-Score = Menge der Transaktion (wenn die Handelsaktion richtig war)
EIX-Score = -Menge der Transaktion (wenn die Handelsaktion falsch war)
Eine Handelsaktion wird als 'richtig' bewertet, wenn Sie den Preis in Richtung des finalen Wertes (Auszahlungswert der Aktie) bewegt hat.
Da dazu der finale Wert bekannt sein muss, werden nur Handelsaktionen in bereits ausgezahlen Produkten betrachtet.
Ein Beispiel: Der finale Wert für BIP Q3 09 war 107.
Eine Kaufsaktion mit Limitpreis 105 wird als 'richtig', eine Verkaufsaktion mit Limitpreis 105 als 'falsch' betrachtet.
Bei einem Limitpreis von 110 gilt analog die andere Richtung.
Der EIX-Score ergibt sich aus folgender Gleichung:
EIX-Score = Anzahl Transaktionen * Prozentsatz 'richtiger' Handelsaktionen
Eine Handelsaktion wird als 'richtig' bewertet, wenn Sie den Preis in Richtung des finalen Wertes (Auszahlungswert der Aktie) bewegt hat.
Da dazu der finale Wert bekannt sein muss, werden nur Handelsaktionen in bereits ausgezahlen Produkten betrachtet.
Ein Beispiel: Der finale Wert für BIP Q3 09 war 107.
Eine Kaufsaktion mit Limitpreis 105 wird als 'richtig', eine Verkaufsaktion mit Limitpreis 105 als 'falsch' betrachtet.
Bei einem Limitpreis von 110 gilt analog die andere Richtung.
Sie können Aktien die mit diesem Logo (
) gekennzeichnet sind, leihen.
Auf der Prognosebörse 'leihen' Sie Aktien einfach indem Sie sie verkaufen und ihr Aktiendepot ins Negative bringen.
Geliehene Aktien werden durch ein Minus in ihrem Depot gekennzeichnet.
Geliehene Aktien gehen negativ in ihren Depotwert ein.
Beispiel: Sie haben 200 Aktien geliehen, der aktuelle Preis liegt bei 110. So ist ihr Depotwert mit 200*110=22000 belastet.
Wenn Sie keine Aktien eines Indikators mehr in Ihrem Depot haben, sie aber dennoch mit dem derzeitigen Kurs
nicht einverstanden sind, können Sie sich Aktien "leihen" und mit diesen weiterhandeln. Dieses "Leihen" macht nur dann
Sinn, wenn ein Kurs Ihres Erachtens überbewertet ist und sie diese verkaufen. Im Fachjargon nennt man das "Leerverkaufen"
oder "short selling".
Sie können Aktien die mit diesem Logo (
) gekennzeichnet sind, Leerverkaufen.
Vereinfacht gesagt geht es darum, dass Sie Aktien verkaufen, die Sie sich geliehen haben.
Auf der Prognosebörse "leihen" Sie Aktien einfach indem Sie sie verkaufen und ihr Aktiendepot ins Negative bringen.
Fällt die Aktie wie erwartet, können Sie die Aktien später zu einem günstigeren Kurs einkaufen und zurückgeben.
Die Differenz zwischen Verkaufs- und Kaufpreis ist ihr Gewinn. Auf der Prognosebörse fallen im Gegensatz zu richtigen Börsen keine Leihgebühren an.
Falls bei Auszahlung einer Aktie eine Position nicht gedeckt ist (d.h. Sie haben ein negatives Aktiendepot), so werden die noch ausstehenden Aktien mit Auszahlungskurs verrechnet und der Betrag vom Bargeld abgezogen.
Ein Beispiel:
Sie haben keine BIP Q3/2010 Aktien mehr in ihrem Depot.
Sie (leer)verkaufen 200 Aktien zu einem Preis von 110.
Ihnen wird ein Geldbetrag von 200*110=22000 gutgeschrieben.
Die BIP Q3/2010 Aktien werden ausgezahlt zu 105. Ihnen wird ein Geldbetrag von 200*105=21000 abgezogen.
Somit ist ihr Gewinn: 22000-21000 = 1000.
Bei einem Auszahlungswert von 115 ist ihr Verlust dementsprechend: 1000.
Aktien können erst 5 1/2 Tage (d.h. am 5. Tag um 12 Uhr) nach der Bekanntgabe der offiziellen Daten der vorherigen Aktie im gleichen Indikator leerverkauft werden.
Die Anzahl Aktien (Kreditwürdigkeit), die sich ein Händler über den gesamten Markt leihen kann, ist begrenzt auf: Depotwert/200.
Der Handelsassistent erstellt aus Ihren Eingaben (Ihrer Einschätzung, und der Wahrscheinlichkeit) sowie dem aktuellem Marktzustand und Ihrem Portfolio eine Order. Dazu wird unter Annahme dass Ihre Einschätzung normalverteilt ist Ihr möglicher Gewinn optimiert. Das folgende Bild illustriert den Vorgang:
Durch die Ihre Eingabe (untere, obere Grenze) bestimmt sich die Mitte der Verteilung als Mittelwert aus oberer und unterer Grenze. Die Dichte unter der Funktion entspricht dem Zuversichtswert (zweiter Schieberegler). Aus diesen Eingaben ergibt sich die Verteilung~N(mitte, sigma). Durch den Marktpreis als externe Variable bestimmt sich der Typ Ihrer Order Wahrscheinlichkeit dass sie mit diesen Eingaben einen Gewinn machen. Wenn der Marktpreis unter der Mitte Ihrer Erwartungen liegt wird eine Kauforder erstellt, -sonst ein Verkaufsorder. Je höher Ihre Gewinnwarhscheinlichkeit desto höher ist Ihr Einsatz.
Für Kommentare und Feedback wenden Sie sich bitte in erster Instanz an info@eix-market.de
Dipl.Wi.-Ing Tobias Kranz
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
KIT / Universität Karlsruhe (TH)
Web: www.im.uni-karlsruhe.de
Email: kranz@kit.edu
Dipl.Wi.-Ing Florian Teschner
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
KIT / Universität Karlsruhe (TH)
Web: www.im.uni-karlsruhe.de
Email: teschner@kit.edu